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POREXTHERM leistet Beitrag zu Nachhaltigkeit im Bauwesen

Deckblatt der EPD für VACUPOR und VACUSPEEDInstitut Bauen und Umwelt e.V. verleiht auf der BAU 2015 Umwelt-Produktdeklaration

Nachhaltigkeit im Bauwesen stand bei der Münchner Messe BAU 2015 hoch im Kurs. Das Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) nahm die Messe zum Anlass, ihren Mitgliedern neue Umwelt-Produktdeklarationen (englisch: Environmental Produkt Declarations, kurz EPDs) in einem offiziellen Rahmen zu überreichen, darunter auch an POREXTHERM.

Mit der Erstellung der EPD liefert POREXTHERM umfassende Informationen über die Umweltwirkungen seiner Produkte im Hinblick auf den gesamten Lebenszyklus. Die Angaben beruhen auf der seit 2012 für Bauprodukte und Bauleistungen aller Art gültigen europäischen Norm EN 15804. EPDs werden vor der Veröffentlichung durch das IBU von unabhängigen Dritten geprüft. Der IBU-Geschäftsführer, Dr. Burkhart Lehmann, lobte bei der Übergabe das Engagement von POREXTHERM als wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Bauen. POREXTHERM setzt sich bereits seit vielen Jahren für nachhaltiges Bauen ein.“

Die Verleihung der EPD an Hr. Dr. EhwaldNach dem in einem mehrmonatigen Prozess die Ökobilanzierung der Daten und die Verifizierung erfolgt waren, konnte das Ergebnis – das neue Produkt zusammen mit der neuen EPD – auf der BAU 2015 präsentiert werden. Dr. Volker Ehwald, Geschäftsführer bei POREXTHERM nahm die neu erstellten EPDs entgegen. „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und zwar im Hinblick auf Nachhaltigkeitsaspekte, wie zum Beispiel Umwelt- und Ressourcenschutz und auch im Hinblick auf Gesundheitsaspekte. Deshalb erstellen wir EPDs und lassen sie verifizieren“, erklärte Dr. Ehwald.

Mit der eigenen EPD für VACUPOR® und VACUSPEED® nach internationaler Normung bietet POREXTHERM Fachleuten aus der Baubranche, wie zum Beispiel Planern, Architekten und Auditoren detaillierte ökologische Informationen mit belastbaren Zahlen und Daten über die Umweltwirkungen seiner Bauprodukte. Somit schaffen EPDs die Grundlage zur Berechnung und Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung von Gebäuden. Denn der jeweiligen EPD ist zu entnehmen, welche Anteile an den gesamten Umweltwirkungen eines Bauwerkes einem einzelnen Produkt oder einer bestimmten Produktgruppe zuzuordnen sind.

Die offizielle Verleihungsurkunde der EPD„Mit der Verleihung von insgesamt fast 50 neuen EPDs zum Beispiel aus den Bereichen Baumetalle, Dach- und Dichtungsbahnen, Dämmung, Bodensysteme, Befestigungsmittel Betonsteine sowie Dach- und Fassadenbekleidung erweitert sich das Spektrum der IBU-EPDs erneut um innovative Produkte. Und namhafte Hersteller konnten wir als neue Mitglieder begrüßen“, betonte Burkhart Lehmann.

 „Umwelt-Produktdeklarationen setzen sich in der Baubranche immer stärker durch“, so die Bilanz des IBU-Geschäftsführers. Und er erklärt: „EPDs sind reine Informationswerkzeuge, denn sie bewerten nicht das Bauprodukt sondern stellen dessen Umweltwirkungen transparent, unabhängig und nachvollziehbar dar.“ Somit zählten sie zu den wesentlichen Voraussetzungen für die Nachhaltigkeitszertifizierung von Bauwerken und würden von der EU-Bauproduktenverordnung (BauPVO) empfohlen. „EPDs bringen den Bauproduktherstellern Wettbewerbsvorteile, denn sie erleichtern ihnen zum Beispiel den Zugang zu ausgeschriebenen Bauprojekten und sind als Industriestandard anerkannt“, so Lehmann.

Das IBU stellt als Programmbetreiber in Deutschland branchenunabhängig EPDs für Baustoffe aus und ist derzeit deutschlandweit die einzige Organisation, die Bauprodukte konsequent nach der europäischen Norm EN 15804 deklariert.

Hier finden Sie die aktuelle EPD zum Download